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Die
Osmanische Regierung hat sich gegenüber den Aufständen
und Massakern, die durch die Russen und Briten aufgehetzt
wurden, damit zufriedengegeben dem armenischen Erzbischof,
den armenischen Abgeordneten und den führenden Persönlichkeiten
der armenischen Gesellschaft mitzuteilen, dass "wenn
die Armenier damit fortfahren den Muslimen in den Rücken
zu fallen und sie weiterhin umbringen, die nötigen Maßnahmen
getroffen werden." Allerdings entstand auf Grund dessen,
dass die Ereignisse, anstatt an Intensität zu verlieren,
immer intensiver wurden und die Armee an mehreren Fronten
zugleich Kämpfen musste, entstand der Bedarf den Bereich
hinter der Front zu sichern.
Mit
dieser Absicht wurden am 24. April 1915 die armenischen Komitees
geschlossen und 2345 Führungskräfte unter dem Verdacht
in Machenschaften gegen den Staat verwickelt zu sein, verhaftet.
Nach diesem Vorgehen der Osmanischen Regierung schickte der
Ecmiyazin Katholikos Kevrok dem US-Präsidenten folgendes
Telegramm:
"Sehr
geehrter Herr Präsident, den letzten Nachrichten zufolge,
die wir aus dem türkischen Armenien erhalten haben, hat
dort ein Massaker begonnen und ein organisiertes Schreckensregiment
bedroht die Existenz des armenischen Volkes. In dieser kritischen
Stunde appelliere ich an die edlen Gefühle eurer Exzellenz
und des großen amerikanischen Volkes und bitte Sie im
Namen der Menschheit und des Christentums darum, mittels diplomatischer
Repräsentanten Ihrer großen Republik, sofort einzugreifen
und meinem Volk in der Türkei, dass der Gewalt des türkischen
Fanatismus ausgesetzt ist, zu helfen."
Kevork,
Erzbischof und alle armenischen Katholiken
Dem
Telegramm des Erzbischofs Kevork folgten die Kontakte des
russischen Botschafters in Washington. Dabei ist das, was
geschah, war nur die Schließung der armenischen Komitees
und die Verhaftung ihrer Anführer. Die Armenier allerdings
versuchten das Ganze als ein Massaker darzustellen und die
USA und die Russen, sowie verschiedene Kolonialstaaten auf
ihre Seite zu bringen.
Der
24. April, an dem die Diaspora- Armenier, an den "Jahrestag
des armenischen Völkermordes" gedenken, ist nichts
anderes als das Datum, an dem die Mitglieder des Komitees,
verhaftet wurden.
Quellen:
Gürün, Kamuran: Ermeni Dosyasi, TTK Basimevi,
Ankara, 1983, s. 210-211.
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