Einleitung - FORSNET
  EINLEITUNG
    » Der Vier T-Plan
» Überblick Über Die Armenische Geschichte
» Die Entstehung Des Konfliks
» Armenische Aufstände Und Massaker
» 24. April 1915
» Das Umsiedlungsgesetz
» Was bedeutet massaker ?
» Armenischer Terror
» Die Heutige Lage
» Schlussfolgerung
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
  ARMENISCHER TERROR
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
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24. APRIL 1915

Die Osmanische Regierung reagierte auf diese Aufstände und Massaker nur mit einer Mitteilung an den armenischen Erzbischof an, die armenischen Abgeordneten und an die armenischen Intellektuellen, worin es hieß, "sie werde erforderliche Maßnahmen ergreifen, falls die Armenier weiterhin den Türken in den Rücken fallen und sie massakrieren sollten." Doch die Intensivierung der Zwischenfälle, die zunehmenden Anschläge auf unschuldige türkische Frauen und Kinder und der anhaltende Krieg an mehreren Fronten machten es notwendig, dass der Bereich hinter der Front gesichert wurde.

Mit dieser Absicht wurden am 24. April 1915 die armenischen Komitees geschlossen und 2345 Führungskräfte mit dem Verdacht verhaftet, in Machenschaften gegen den Staat verwickelt zu sein. Das, was die Armenier im Ausland, jedes Jahr am 24. April als "Jahrestag des Massakers an den Armeniern" gedenken, ist nichts anderes als das Datum, an welchem die Mitglieder des Komitees verhaftet wurden und hat nichts mit der Umsiedlung der Bevölkerung zu tun.

Kevork, der Erzbischof zu Eçmiyazin, schaltete sich nach diesem Beschluss ein und entsandte an den Präsidenten der USA folgendes Telegramm:

"Sehr geehrter Herr Präsident den letzten Nachrichten zufolge, die wir aus dem türkischen Armenien erhalten haben, hat dort ein Massaker begonnen und ein organisierter Terror bedroht die Existenz des armenischen Volkes. In dieser kritischen Stunde appelliere ich an die edlen Gefühle Eurer Exzellenz und des großen amerikanischen Volkes und bitte Sie im Namen der Menschlichkeit und des Christentums darum, mittels diplomatischer Repräsentanten Ihrer großen Republik, sofort einzugreifen und meinem Volk in der Türkei, das der Gewalt des türkischen Fanatismus ausgesetzt ist, zu helfen.

Kevork, Erzbischof und Führer aller Armenier." (3)

Dem Telegramm des Erzbischofs Kevork folgten die Kontakte des russischen Botschafters in Washington in den USA. Dabei waren nur die armenischen Komitees geschlossen und ihre Anführer festgenommen worden. Die Armenier allerdings versuchten das Ganze als ein Massaker darzustellen und die USA, sowie die Russen an ihre Seite zu ziehen.

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