Einleitung - FORSNET
  EINLEITUNG
    » Der Vier T-Plan
» Überblick Über Die Armenische Geschichte
» Die Entstehung Des Konfliks
» Armenische Aufstände Und Massaker
» 24. April 1915
» Das Umsiedlungsgesetz
» Was bedeutet massaker ?
» Armenischer Terror
» Die Heutige Lage
» Schlussfolgerung
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
  ARMENISCHER TERROR
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
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ARMENISCHER TERROR

Eine wichtige Dimension der Armenier-Frage macht für die Türkei die Anwendung des bewaffneten Terrors der Armenier gegen die Türken aus. Diese aggressive Strategie, die sich vor allem gegen die türkischen Staatsoberhäupter richtete, fing zum ersten mal mit dem Bombenanschlag auf Abdülhamit II. im Jahre 1905. an. Die außerhalb Anatoliens gegründeten Untergrundbewegungen wie Hintschak-Bewegung, Taschnak-Bewegung, Ramgavar-Bewegung, revolutionäre Partei der Hintschaken, Bund auf Armenien, Bund für junges Armenien, Bund für Einheit und Befreiung und Schwarzes- Kreuz, hetzten das Volk zu einem Aufstand auf. Infolge dieser Bemühungen verbreiteten sich die Aufstände landesweit und kosteten mehreren tausend Türken und Armeniern das Leben.

Nach einer ruhigen Periode, von der Proklamation der Türkischen Republik bis 1965 wurden die terroristischen Aktivitäten mit der Unterstützung der armenischen Lobby wiederbelebt. Türkische Diplomaten wurden getötet, bis Ende 1972 bis zu 20 Denkmäler in verschiedenen Ländern aufgestellt und über die Presse planmäßig Schmierkampagnen geführt.

Es waren die traditionellen Terrororganisationen Taschnak und Hintschak, die in der Zeit des armenischen Terrors, zum Terrorismus anregten, ihn entwickelten, vorbereiteten, verbreiteten, die Ziele ausdehnten, terroristische Teams und Gruppen bildeten, durch Beschaffung neuer Mitglieder und psychologischer Unterstützung zu den Bemühungen um die Gründung neuer Organisationen beitrugen, durch Kontakte und Beziehungen die erforderliche Atmosphäre schafften. Die bekannteste armenische Terrororganisation ist "Die geheime Armee zur Befreiung Armeniens", kurz ASALA genannt.

Die ASALA, die sich aus traditionellen Terrororganisationen spezielle terroristische Teams und Gruppen auswählte, wurde mit den grausamsten und unmenschlichsten Aktionen zum Terrorschöpfer der neuen Zeit. Die moralische und psychologische Unterstützung sowie Schaffung der erforderlichen Atmosphäre für Kontakte und Beziehungen entnahm die ASALA den Hintschaken. Man kann sagen, dass der traditionelle Terror gänzlich anhielt, in den 60'er Jahren aus der geschaffenen Atmosphäre Gebrauch gemacht und die Jagd nach Türken und der Menschheit noch eine Zeit lang fortgesetzt worden ist.

Der armenische Terror verstärkte sich in kurzer Zeit mit Angriffen auf türkische Beamten im Ausland, türkische Auslandsvertretungen und Institutionen. In dieser Periode erhielten die Armenier in europäischen und östlichen Ländern, sowie in Syrien und Libanon Stützpunkte und setzten ihre Aktionen mit der Kooperation der inselgriechischen Seite auf Zypern sowie Griechenlands fort.

Wegen den Reaktionen im Ausland änderten armenische Terrororganisationen in den 80'er Jahren ihre Taktik und arbeiteten mit der Terrororganisation PKK zusammen. 1984 wurde die PKK ins Feld geführt und die armenische Terrororganisation ASALA zog sich in den Hintergrund zurück. Einige konkrete Beweise der Verbindung zwischen der Terrororganisation PKK und den Armeniern sind die folgenden:

· Die Terrororganisation PKK erklärte die Woche zwischen dem 21. und 28. April 1980 zur "Roten Woche" und begann den 24. April als angeblichen Massakertag an Armeniern zu gedenken.

· Am 8. April 1980 veranstalteten die Terrororganisationen PKK und ASALA in der libanesischen Stadt Sidon eine gemeinsame Pressekonferenz und veröffentlichten im Anschluss daran eine gemeinsame Deklaration. Nach scharfen Reaktionen auf dieses Treffen wurde beschlossen, die Beziehungen auf illegaler Basis, geheim fortzusetzen. Nach diesem Kompromiss bekannten sich die Terrororganisationen PKK und ASALA gemeinsam zu den Anschlägen auf das türkische Generalkonsulat in Straßburg am 9. November 1980, sowie auf das Büro der türkischen Fluggesellschaft in Rom am 19. November 1980.

· Der armenische Schriftstellerverband wählte den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, wegen seiner Beiträge zum "Traum über Groß Armenien" zum Ehrenmitglied.

· Wie in mehreren europäischen Ländern wurde auch innerhalb der armenischen Volksbewegung ein Kurdistan-Ausschuss gegründet.

· Am 4. Juni 1993 kamen im Zentrum der Terrororganisation PKK im Westen Beiruts Mitglieder der armenischen Hintschak- Partei, der Terrororganisation ASALA und der Terrororganisation PKK zu einem Treffen zusammen.

Ein weiteres Beispiel der Verbindung zwischen den Armeniern und der PKK bilden die folgenden Äußerungen, die am 6. und 9. Januar 1993 in zwei verschiedenen Kirchen in Beirut bei den Treffen des armenisch-orthodoxischen Erzbischofs in Libanon und der Zuständigen aus dem armenischen Patriarch mit rund 150 Jugendlichen gemacht wurden:

· Zunächst müssen wir uns gegen die Türkei ruhig verhalten.

· Die armenische Gesellschaft wächst ständig und wird wirtschaftlich immer stärker.

· Dank der entwickelten Propagandatätigkeiten ist der (angebliche) Völkermord an Armeniern weltweit jetzt besser bekannt.

· Der armenische Staat ist gegründet, dessen Grenzen sich tagtäglich erweitern. Er wird die Rache seiner Vorfahren stillen.

· Westliche Länder, und vor allem die USA, geben den Armeniern im anhaltenden Krieg in Karabagh, Recht. Diese Gelegenheit muss gut ausgenutzt werden... Den in Karabagh kämpfenden armenischen Jugendlichen werden sich Neue anschließen.

· Der Bürgerkrieg in der Türkei (davon ist der Kampf gegen die Terrororganisation PKK gemeint) wird anhalten, die Wirtschaft wird zusammenbrechen und die Bevölkerung wird einen Aufstand einleiten.

· Die Türkei wird geteilt und es wird ein kurdischer Staat gegründet.

· Die Armenier müssen gute Beziehungen zu den Kurden unterhalten und den Kampf der Kurden unterstützen.

· Die heute unter der Kontrolle der Türken stehenden Territorien werden morgen den Armeniern gehören.

Kurz gefasst, verfolgen alle armenischen Terrororganisationen das gemeinsame Ziel, jede Gelegenheit auszunutzen, um eine Instabilität in der Türkei auszulösen und die angeblich besetzten armenischen Territorien zu befreien, damit sie das "unabhängige große Armenien" gründen können. Die Armenier, die heute auch über einen Staat verfügen, setzen ihre betreffenden Bestrebungen unter verschiedenen Namen fort.


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