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  24 APRIL 1915
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   DIE VORFÄLLE VON ADANA

Nach den tagelangen Provokationen der Armenier, ermordeten die Armenier zwei moslemische Jugendliche und weigerten sich die Mörder auszuliefern. Daraufhin intensivierten sich die Vorfälle und die Moslems kämpften drei Tage lang auf den Straßen.

Die Regierung entsandte umgehend Soldaten von Dedeagac nach Adana und nachdem Eintreffen dieser, wurden erneut Aufstände eingeleitet, welche diesmal jedoch in kurzer Zeit unterdrückt wurden. Cemal Pascha schrieb in seinen Memoiren, dass bei den Vorfällen in Adana 17.000 Armenier und 1.850 Moslems ums Leben kamen. Wären die Armenier an der Überzahl in der Stadt, so hätten die Vorfälle zu Gunsten der Armenier enden können.

Das Patriarchat hat durch eigene Untersuchungen eine Totenzahl von 21.300 angegeben. Babikyan Efendi, der Abgeordnete von Edirne hatte einen diesbezüglichen Bericht ausgearbeitet, der dem Parlament vorgelegt werden sollte. Da er nach einer sehr kurzen Zeit danach verstorben ist, konnte dieser Bericht, in dem die Anzahl der Toten als 21.001 angegeben wurde nicht debattiert werden. Die von Cemal Pascha angegebene Zahl stammt aus der Zeit, nach Abschluß der Gerichtsverfahren. Mit der Vermutung, dass einige während des Vorfalls weggelaufen und anschließend wieder zurückgekehrt sind, wurde die Zahl von 21.000 auf 17.000 gesenkt.

Nach den Vorfällen in Adana wurde der Ausnahmezustand verhängt. Die moslemischen und armenischen Verbrecher wurden dem Kriegsgericht überwiesen.

QUELLE:
Gürün, Kamuran, Ermeni Dosyası, TTK Verlag, Ankara, 1883, Seite 175 - 76


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