Der
letzte Vorstoß der Taschnaken in der Türkei war
das, auf Abdülhamit verübte, Attentat. Papazian
sagte, "Der Attentatsversuch auf Sultan Abdülhamid
war der letzte Revolutionsversuch der Taschnaken, den sie
im Namen der türkischen Armenier führten. Der Attentatsversuch
war einer der prachtvollen aber unnützlichen Vorstöße
des Daschnaksutyuns. Der Erfolg hätte der Armenier- Sache
nichts gebracht. Aber der Misserfolg rettete unser Volk vor
einer großen Katastrophe." (1)
Ausgewählte
Armenier kamen aus verschiedenen Städten Europas nach
Istanbul und begannen den Plan für das Attentat an Abdülhamid
zu schmieden. Dabei machten sie in der Nähe des Polonez
Dorfes Bombenversuche.
Danach
wurde der Zustand erneut bewertet und man beschloss, in der
Nähe des Dolmabahce Palastes ein Haus zu mieten. Die
bestimmten Attentäter konnten ihren Plan jedoch nicht
umsetzen.
Sie
änderten ihren Plan und beschlossen eine Zeitbombe an
den Wagen des Opfers anzubringen. Die zeitlichen Sachen wurden
untersucht und die erforderlichen Maßnahmen getroffen.
Unter
den Sitz des Fahrers wurden dann 120 kg Sprengstoff befestigt,
der nach dem Zünden in 42 Sekunden explodieren sollte.
Der Sprengstoff wurde am 18. Juli in das Fahrzeug installiert.
Die Bombe wurde am 21 Juli 1905 gezündet. Doch da sich,
der Padischach um einige Minuten verspätet hatte, scheiterte
das Attentat.
Nach
den diesbezüglich eingeleiteten Untersuchungen wurde
der Österreicher Edouard Joris gefasst und zum Tode verurteilt.
Nach einer kurzen Haftstrafe wurde er in den Palast gebracht,
und danach gegen einen Lohn in Höhe von 500 Lira als
Agent gegen die Armenier nach Europa geschickt. (2)