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  24 APRIL 1915
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  DER VORFALL VON MUSA BERG

Der Musa- Berg befindet sich am Rande des Nur- Gebirges. Der Berg ist ca. 1.000 m hoch, mit großen Felsen und dichten Sträuchern bedeckt und sieht wie ein einziger, spitzer Block aus. Das seitens eines Juden Namens Verfel geschriebenes Buch mit dem Titel "40 Tage auf dem Musa- Berg" wurde von den amerikanischen Armeniern zu einem Kinofilm gemacht, um zu zeigen, welchen Misshandlungen sie angeblich unterlagen. Dieser, während des Ersten Weltkrieges zustandegekommene, Vorfall wird von General Fahrettin Türkkan, dem damaligen Gouverneur von Halep folgendermaßen geschildert:

"Als während des Ersten Weltkrieges verbreitet wurde, dass die Verbündeten-Staaten im Gebiet Iskenderun eine Truppenausladung durchführen werden, verweigerte das Volk von sieben armenischen Dörfern der Gemeinde Samandagi seine Steuerschulden an die Regierung auszuzahlen. Sie verweigerten die Hilfestellung für die türkische Wehrmacht und stiegen mit dem Ziel eines Aufstandes auf den Musa- Berg.

Daraufhin hat die Regierung Bematen beauftragt, in dieses Gebiet einzugreifen, doch die Armenier widerstezten und leisteten Waffenwiderstand. Oberst Galip, der Kommandant des Gebietes sah keinen anderen Ausweg und nahm mit dem Gendarmarieregiment die Wege, die vom Musa- Berg runterführten, unter Kontrolle. Er stieg anschließend persönlich auf den Musa- Berg um ein letztes Mal mit den Rebellen zu reden und bemerkte, dass sich niemand auf dem Berg befand. Nach den durchgeführten Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Armenier den Berg, von einem Abstieg Richtung Mittelmeer verlassen hatten. Oberst Galip verfolgte die Spuren bis zum Ufer und traf hier auf 20 - 30 tote Tiere.

Nach Untersuchungen wurde festgestellt, dass ein französisches Kriegsschiff, dass die Ufer unter Kontrolle hielt, die Armenier auf ein Zeichen vom Musa- Berg mit Booten abgeholt und auf das Schiff gebracht hattte. Dies wurde von der französischen Regierung bestätigt. Bei den Untersuchungen traf man auf dem Musa- Berg weder auf Leichen, noch auf Verwundete oder Kranke. Daraus kann herausgefolgert werden, dass das Thema dieses seitens des Juden Verfel geschriebenen Buches, das in fast alle Sprachen übersetzt und anschließend verfilmt wurde, aus der Phantasie entnommen wurde und zur Täschung der Öffentlichkeit eine Propagandaeigenschaft gegen die Türken trug."

Dies ist der Vorfall am Musa- Berg. Der Zweck ist es hier, die Türken zu beschuldigen. Die Franzosen hatten während des Ersten Weltkrieges dem Gebiet Samandag, dass sie als wichtigste Ein- und Ausfahrtsstelle des Iskenderun- Gebietes und der Provinzen Halep und Hatay zum Mittelmeer betrachteten, besondere Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund haben die Franzosen die Stadt Iskenderun 6 mal bombardiert und die in diesem Gebiet lebenden Christen zum Aufstand motiviert. Der Zweck war es zwar, die Osmanische Regierung in einen schwierigen Zustand zu versetzen, doch bis zum Ende des Krieges fanden sie keinen Mut und keine Gelegenheit, einen derartigen Eingriff durchzuführen.

Quellennachweis :
Sakarya, Ihsan: Das Armenier Problem mit Nachweisen. Generalstabsdruckerei, Ankara, 1984, Seite 245 - 246.

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