DER ARMENISCHER TERROR - FORSNET
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  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
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  DER ARMENISCHER TERROR
   
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
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DIE GEMEINSAMKEITEN DER ARMENISCHEN KOMITEES UND TERRORORGANISATIONEN

Taschnaks, die in dem Jahr 1890 terroristische Methoden, wie "Bandengründung, Zerstörung der moralischen Werte der osmanischen Gesellschaften, Ermordung und Vernichtung der Türken unter Anwendung aller vorhandenen Mittel, Entziehung ihrer Unabhängigkeitsrechte, Bewaffnung und Vorbereitung der armenischen Minderheit zur Revolution und Terroranwendung, Gründung von Revolutionskomitees, Anschlagsgruppen und -Einheiten, Zerstörung und Plünderung der Institutionen, die unter der Verwaltung der Regierung stehen, unternahmen, haben nach den bolschewistischen Aufständen zwischen 1918-1920, um das heutige Gebiet "der armenischen Sowjet-Republik" zu erobern, die "armenische Republik" gegründet und politische Vorstösse eingeleitet. Doch dieser politische Prozess verhinderte die Terrorakte der Taschnaks nicht. Die im Jahre 1972 gegründete "Gerechtigkeitskommandos des armenischen Völkermordes" leiteten gegenüber den türkischen Botschaften im Ausland Terroranschläge ein.

Auch die marxistische Organisation Hindschak gründete die Terrororganisation ASALA, die zwischen 1973 bis 1985 Terroranschläge verübte. Diese Terrorogranisation wurde von der Hindschak auch gefördert und unterstützt.

Wie auch immer die Armenier-Frage, das armenische Thema oder der armenische Prozess bezeichnet und mit welcher Idee auch immer erläutert wird, standen diese Begriffe bei den armenischen Organisationen immer in Zusammenhang mit dem Terror in Verbindung. Die Erwartungen und Ziele wurden immer auf Feindseligkeiten gegenüber den Türken und der Türkei, auf Blut und Rache aufgebaut.

Die Gründung der armenischen Terrororganisation wurde immer mit einer begrenzten Belegschaft realisiert. Die von der Zertralverwaltung vorgesehenen Aktionen wurden immer von bestimmten Einheiten durchgeführt. Diese Einheiten werden der Öffentlichkeit unter verschiedenen Namen als Organisationen bekanntgegeben, als ob es sehr viele armenische Terrororganisationen gibt.

Bei diesen Organisationen müssen die Zentralverwaltungen und ihre Organe nicht unbedingt in einem Gebiet oder an einem Ort sein. Sie können in verschiedenen Ländern und in verschidenen Gebieten eines Landes sein. Das gibt der armenischen Organisationen ein Aussehen der demokratischen und verbreiteten "Zentralisierung". Zwar ist nur das Ansehen so, in der Tatsache unterliegen alle armenische Terrororganisationen dem strengen diziplinierten Vorgehen der Zentralverwaltung.

Die veröffentlichte Struktur der Organisationen sowie die Konflikte und Konkurrenzkämpfe unter den führenden Belegschaften führten zu einer Trennung. Man nutzt diese Situation aus. Spaltet sich eine Organisation in zwei oder mehrere Teile unter Führung von mehreren Personen, so werden diese Gruppen als andere Terrororganisationen bekanntgegeben.

In den Organisationen ist die Geheimhaltung, wie bei allen anderen Terrororganisationen, der Belegschaft und ihrer Taten zu gewährleisten und diese Sache bildet eine weitere gemeinschftliche Eigenschaft. Aber um die Zentralverwaltung streng geheimzuhalten, zu schützen oder die Taten wirkungsvoller als Propagandamittel auszunutzen, geht man vorerst mit den Aktionen der Untergruppen und Einheiten an die Öffentlichkeit und bekennt sich dann zu den Anschlägen. Diesbezügliche Handlungen sind begrenzt und entsprechen dem Zweck der Propaganda und ihren Zielsetzungen.

Bei allen armenischen Terrororganisationen sind die terroristischen Methoden ein Teil, sogar eine Periode der psychologischen Bewegungen. Die terroristischen Methoden können zum Zweck der Propaganda angewendet werden. Diese können aber auch nur für die Gewährleistung der Terrorregieme und zur Furchtausflösung angewendet werden. Die letzteren werden viel mehr gegen diejenigen eingesetzt, die sich gegen die Armenier und Organisationen aussprechen oder sich nicht nach den Anweisungen der Organisationen richten.

Diese Organisationen verfügen über sehr weite Erfahrungen und Informationen im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Außerdem hat derjenige, der die Handlungen führt, sich mit den Institutionen und Gesellschaften sehr intensiv in Kontakt zu setzen und gute Beziehungen mit ihnen aufzubauen. Diese Aktivitäten gewähren den Organisationen genügende Lebens- und Ausbreitungsdauer.

Die armenischen Terrororganisationen werden andauernd von einem oder mehreren Staaten direkt und oder indirekt unterstützt. Diese Staaten nutzen die Organisationen aus. Entweder zum Schutz ihrer eigenen geheimen Organisationen oder für die Geheimhaltung der pyschologischen Bewegungsinstitutionen.

Die Feinseligkeit der armenischen Terrororganisationen gegenüber der Türken und Türkei ist ein moralischer Bestandteil ihrer Gründung, sowie Weiterfühung. Außerdem bauen sie auf dieser Feindseeligkeit die Rechte und Intressen auf. Ihre Feindlichkeiten gegenüber den Ländern, die mit der Türkei Beziehungen haben, sind nur vorrübergehend. Die Verbreitung der Terroranschläge in diesen Ländern oder mit dem Ziel auch Staatbürgern dieser Länder zu schaden, ist nur eine "Bedrohung" und kein Bestandteil der Feindseligkeiten.

Während seiner historischen Periode wies der armenische Terror drei Phasen auf: Die erste ist die Armenier und die armenischen Gesellschaften unter Anwendung von terroristischen Aktivitäten für sich zu gewinnen und somit Armeniertum zu gewährleisten. Die Zweite ist die Bestrebung über die Anerkennung ihrer "Macht" und "Machtdimension" seitens der nichtarmenischen Öffentlichkeit, sowie das Intresse auf sich zu lenken. Die dritte Phase ist die Bereitstellung von Quellen, die bei politischen Entwicklungen und internationalen Vorteilskämpfen gegen die Türkei und den Türken ausgenutzt werden können. Das, am Ende des XIX. Jahrhunderts ausgenutzte, Thema über "die Minderheit, die keine Freiheit hatte, nicht gleichbereichtigt war und in Armut lebte" und das, am Ende des XX. Jahrhunderts aufgebrachte, Thema über "das Volk bzw. Nation, das unter dem Völkermord bzw. Massaker leidet" wurde für die Suche nach Quellen in internationalen Beziehungen eingesetzt. Und bei der ersten Möglichkeit würden diese Quellen ohne Zweifel gegen die Türkei seitens der Gegnerstaaten, sowie von den internationelen Organisationen eingesetzt. Die nichtveröffentlichten Ziele und Vorhaben aller Terrororganisationen sind die Ausnutzung der Möglichkeiten, die bei internationelen Konflikten zustandekommen werden. Dies hingegen ist enstprechend ihrem historischen Prozess ein Ziel und sogar Vorhaben, worauf sie warten, dass es sich ohne ihr Einmischen verwirklicht.

NEUE TORRERPERIODE (1973 - 1985)

Während der neuen armenischen Terrorperiode beabsichtigen die Terrororganisationen Taschnak und Hindschak die Förderung, Vorbereitung, den Aufbau, die Verbreitung des Terrorismus auf noch größere Gebiete, die Vervielfältigung der Ziele, die psychologische sowie moralische Unterstützung bei neuen Organisationsbemühungen, die Gründung neuer Terroreinheiten und -Gruppen, sowie die Vorbereitung für die Beziehungen und Kontakaufnahmen. Neben diesen beiden Terrororganisationen gibt es noch die Terrororganisation ASALA, über die am meisten gesprochen wird. ASALA ist die Abkürzung für "Armenische Geheimarmee für die Befreiung Armeniens".

Die traditionelle Terrororganisation ist mit mit ihren Terroreinheiten und -Gruppen sowie der ASALA, als unabhängige Terororganisation, mit ihren unmenschlichen Methoden die Schöpfer der neuen Terrorperiode. Die moralische und psychologische Unterstützung sowie die Kontakte und Beziehungen der Terrororganisation ASALA kommt von den Hindschaks. Mit dieser Annäherung kann gesagt werden, dass der traditionelle Terrorismus vollkommen fortgeführt wurde und in den 60'er Jahren nutzte man die vorbereitete Atmosphäre und Möglichkeiten aus und ging noch weiter au die Jagd nach Türken und weiteren anderen Menschen.

Einer der Hauptgründe des neuen armenischen Terrorismus beschreibt Michael M. GUNTER in seiner Untersuchung unter dem Titel "Armenien National Liberation", wie folgend: "Einer der Hauptgründe des armenischen Terrorismus ist, das einige Staaten und Personen diesen Kampf unterstützen. Diese Personen und Staaten erklären, dass die Gründe des Terrorismus anerkannt werden müssen..."

Der Leister des "Zeitgenössischen Armenischen Untersuchungsinstitutes Zodjan" in Cambrigek, im US-Bundesstaat Massachusetts und Redaktionsleiter der Zeitung "Armenian Review", Gerard J.Bibaridjan, fasst diese Periode folgenderweise zusammen: "Auch, nach den sechzigjährigen Friedensbemühungen des türkischen Staates, sowie der großen Staaten auf der Welt, führten die Nicht-Anerkennung der Gefühle der Armenier zu einer neuen Periode des Terrorismus."

Sogar der Führer der Terrororganisation ASALA Agop Agopian behauptete, dass die armenische Gewalt nach der Erfolgslosigkeit der von den traditionellen armenischen Parteien verfolgten Politiken zustandekam. All die Bemühungen diese Terrorakte als berechtigt darzustellen, reicht selbstverstandlich nicht aus, um die armenischen Terrorakte in der Geschichte als passend zu gerechtffertigen.

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