DER ARMENISCHER TERROR - FORSNET
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  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
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  DER ARMENISCHER TERROR
   
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
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DIE FORDERUNGEN UND PROPAGANDA DER ARMENIER

Die Ansprüche, die die Armenier gegenüber der Türkei geltend machen wollen, können als die Anerkennung des armenischen Völkermordes und als Gegenleistung dafür, die Zahlung einer Entschädigung und Abtretung von Boden zusammengefasst werden. Diese Ansprüche werden hauptsächlich mit den folgenden Behauptungen begründet:

- Die Türken haben Armenien besetzt und einen Boden der Armenier ihnen weggenommen.

- Die Türken haben ab dem Krieg von 1877-78 die Armenier den systematischen Mord ausgesetzt.

- Die Türken haben ab 1925 die Armenier einem geplanten Völkermord ausgesetzt.

- Es sind geheime Befehle von Talat Pascha über die Ausübung des Völkermordes gegen die Armenier vorhanden.

- Die Anzahl der während des Völkermordes um ihr Leben gekommenen Armenier beträgt 1,5 Millionen.

Alle diese Behauptungen sind gegenüber einer objektiven Untersuchung gegenstandslos, nämlich:

- Es ist offensichtlich, dass es kein armenischer Staat existierte, als die Türken zum ersten Mal Anatolien betraten und damit von der Enteignung des Landes der Armenier nicht die Rede sein könnte.

- Die, durch die Armenier gestifteten Aufstände und durchgeführten Massenmorde nach dem Osmanisch-Russichen Krieg in den Jahren 1877-78 wurden vorher erwähnt. Es ist nun auch aufgeklärt worden, dass diese Haltung der Armenier mit der Absicht, sich für ihre Propaganda im Westen einen Boden zu verschaffen, übernommen wurde.

- Ferner wurde darauf hingewiesen, dass die Ereignisse im Jahre 1915 eine reine Umsiedlungsaktion war, die die Osmanische Regierung gegen die Armenier durchführte, die sie im Rücken angegriffen hatten. Außerdem wird in diesem Zusammenhang gemäß der Definition des Begriffes "Völkermord" im Vertrag der Vereinigten Nationen für die Entstehung des Deliktes vorausgesetzt, dass es eine Regierung beabsichtigt ein Volk vollständig zu vernichten.

Indessen wurde die Existenz der Regierungserlasse zur vollständigen Gewährleistung der Sicherheit und Wohlbefinden der Armenier, die umgesiedelt waren, geschweige denn, es gebe ein Anzeichen für die Absicht der Osmanischen Regierung, die armenische Rasse zu vernichten. Andererseits ist ein wesentlicher Teil der osmanischen Archive zur Forschung der Historiker eröffnet worden und wird auch nach und nach mit der Einordnung weiter geöffnet. Die Untersuchung dieser Unterlagen wird es darlegen, dass die Behauptungen der Armenier gegenstandslos sind.

- Letztlich ist infolge der Forschungen von zwei türkischen Historikern zweifelsfrei dargelegt worden, dass die "Urkunden", die zum ersten Mal durch einen Armenier Namens Andonyan im Bezug zu den geheimen Befehlen von Talat Pascha, auf den Armeniern Völkermord auszuüben, vorgebracht und jahrelang als den Grundbeweis für die Gültigkeit der armenischen Behauptungen anerkannt wurden, vollständig Werk einer Fälschung sind.

- Diese Telegrafen wurden vorher 1919 in England in der Zeitung Daily- Telegraph veröffentlicht. Es wird daran geglaubt, dass die Osmanen nachdem die Mächte von General Allenby Aleppo und die Umgebung in einer kürzeren Zeit als vorgesehen Besetzt hatten, nicht alle Urkunden vernichten konnten und dieser Telegraf in die Hände von Allenby geraten ist. Das englische Außenministerium hat auf Grund dieser Behauptung die Angelegenheit bei dem Kommando der Besatzungsmächte nachgefragt. Schließlich wurde es gemerkt, dass diese Urkunde nicht durch Allenby entdeckt wurde, sondern durch eine armenische Gruppe in Paris vorgebracht wurde. Diesbezügliche Unterlage ist im englischen Staatsarchiv vorhanden.

Diese Telegrafen wurden in der Gerichtsverhandlung von Tehliryan, dem Mörder von Talat Pasche in Berlin vorgeworfen und fünf davon wurden durch den Expertenausschuss als echt anerkannt und in die Verhandlung eingezogen. Indessen zeigte die Art der Fassung der Telegrafen und das Papier, dass sie keine osmanischen Urkunden waren und es ist, wie es oben erwähnt wurde, bewiesen worden, dass es sich um Fälschungen handelt.

Auch die Behauptung, es seien 1,5 Millionen Armenier ums leben gekommen, hat keinen gültigen Bestand. Nämlich, die Zahl der gesamten Bevölkerung der Armenier, wie es durch vielen Quellen dieser Periode bestätigt wird, betrug etwa 1,3 Millionen. Also ist es nicht möglich, dass von einer Bevölkerung von 1,3 Millionen, 1,5 Millionen Tote geben kann. Es sind keine Urkunden oder Methoden vorhanden, um die Zahl der ums Leben gekommenen Armenier festzustellen. Zum Beispiel teilte Bogos Nubar, der Führer der armenischen Delegation, die am Friedenskonferenz in Lausanne teilnahm, mit, dass in der Türkei insgesamt 280.000 Armenier lebten und 700.000 Armenier in andere Länder ausgewandert seien. Wenn diese Angaben richtig sind, müsste sich der Verlust der Armenier auf 300.000, beschränken, da die Gesamtbevölkerung der Armenier 1,3 Millionen war. In dieser Zahl sind diejenigen, die in den Bandenbewegungen oder auf der Seite der Russen ums Leben gekommen sind, eingeschlossen. Außerdem ist nicht zu vergessen, dass in derselben Periode etwa 3 Millionen Moslems, also das zehnfache dieser Verluste, ums Leben gekommen sind.

In der Auflage von 1918 der Encyclopedia Britannica wird die Zahl der getöteten Armenier als 600.000 angegeben. Die Auflage von 1968 desselben Werkes gibt diese Zahl als 1,5 Millionen an. Die Zahl der getöteten steigt, wie es ersichtlich ist, nur auf dem Papier.

Nach dem Krieg wurde in Istanbul das Mustafa Pascha Kriegsgericht, bekannt als Nemrut Mustafa Pascha, gegründet. Da die Paschas Enver, Talat und Cemal, sowie Dr. Nazým geflüchtet waren, sind die zurückgebliebenen verhaftet worden. Die Liste der zu verhaftenden Personen wurde durch die Engländer vorgegeben. Es wurden Personen aus vier Gruppen verhaftet.

1. Wer im Krieg unmenschliche Handlungen gegenüber Armenier und Griechen ausübte.

2. Wer gegen die Kriegsregeln verstoß.

3. Wer gegen die Bedingungen des Waffenstillstandes verstoß.

4. Wer aus den Mächten in Kaukasien gegen die Befehle der Alliierten verstoß (diese waren die azerbaidschanischen Türken).

Es wurde vorerst beantragt, dass die Verhafteten in Istanbul vor Gericht zu stellen. Jedoch hatten die Besatzungsmächte, als ihr Begehren nicht entgegengenommen wurde, die Verhafteten nach Malta gebracht. Ein großer Teil von diesen waren ausschließlich wegen des armenischen Völkermordes zu verurteilen. Die Engländer waren auf Beweissuche, was mehr als einem Jahr dauerte. Die Verhaftungen erfolgten auf Anzeige, auch die Anzeigebriefe sind in den Akten vorhanden. Die englische Regierung hatte bei der Königlichen Staatsanwaltschaft nachgefragt, ob gegen diese Personen Klage erhoben werden sollte. Die Staatsanwaltschaft entgegnete, es seien keine Beweise vorhanden, die deren Verurteilung ermöglichen könnte. England begnügte sich damit nicht und beauftragte ihre Botschaft in Washington, in den amerikanischen Archiven nach Beweisen zu suchen. Die Botschaft teilte per Telegraf mit, es sei keine einzige Unterlage gefunden worden.

Die Telegrafen im Buch von Andonian, die heute als Beweis des Völkermordes vorgeführt werden, waren damals im Besitz der Engländer. Wenn diese echt gewesen wären, hätten man auf diese zurückgegriffen und die Verhafteten verurteilt. Wenn es eine türkeifeindliche Regierung, wie die Regierung von Lloyd George, die alles, was sie gegen die Türkei in der Hand hatte, benutzen würde, diese Verurteilung jedoch nicht durchgeführt hatte, geht darauf zurück, dass sie es deswegen nicht tat, weil sie es nicht Nachweisen konnte.

Während der Umsiedlung wurde der Armenian Relief Society erlaubt, ihre Tätigkeit auszuüben und die Zuwendungen aus Amerika zu verteilen. Die Osmanische Regierung soll einerseits sich für den Völkermord an den Armeniern beschlossen, und andererseits Fremde eingeladen haben und desweiteren den Massenmord zuschauen lassen? Das hat keinen logischen Zusammenhang.

Deswegen ist es offensichtlich, dass von einem unbewiesenen Völkermord nicht die Rede sein kann.

Heute legen zahlreiche Urkunden nicht den sogenannten armenischen Völkermord, sondern die armenische Tyrannei auf den Anatoliern dar. Die Tabelle im nächsten Abschnitt widerspiegelt die ausschlaggebenden Tatsachen in dieser Angelegenheit.

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