DER ARMENISCHER TERROR - FORSNET
  EINLEITUNG
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
  DER ARMENISCHER TERROR
   
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
  WICHTIGE FRAGEN UND ANTWORTEN
  CHRONOLOGIE
  ALBUM
  ARCHIVDOKUMENTE
  QUELLEN
  UNTERSTÜTZER





 
ZIELE DER ARMENISCHEN VERSAMMLUNGEN

Es ist bekannt, dass im historischen Prozess der Armenier-Frage verschiedene armenische Kongresse auf Forderung der armenischen Terrororganisationen, Kirchen und auf Einladung von einigen Staaten, weitere verschiedene armenische Kongresse veranstalteten. Der größte Teil dieser Kongresse wurde von den Terrororganisationen Taschnak und Hindschak veranstaltet. Bei diesen Kongressen, die die Mitglieder der Organisationen, betreffende Armenier und Kirchenvertreter zusammenkommen ließen, wurden unter den gegenwärtigen Umständen die Lagen und Möglichkeiten der Organisationen und ihre Aktionen erörtert. Ferner wurden Beschlüsse gefasst, die praktisch nicht durchgeführt werden konnten.

Zwischen 1973 bis 1985, in der Periode des neuen armenischen Terrors, wurden unter den Namen "Kongresse der Weltarmenier" bzw. "Kongresse der Organisationen der Weltarmenier" im Jahre 1979 in Paris und im Jahre 1983 in Lausanne und im Jahre 1985 in Sèvres- Kongresse veranstaltet. Durch diese Kongresse wurde versucht Botschaften an die Weltöffentlichkeit, an die armenischen Einheiten, sowie an den Mitgliedern der armenischen Terrororganisationen zu vermitteln. Unter der Führung des Priesters James Karnusijan wurde, ein Kongress veranstaltet, bei dem der Text mit dem Titel "Armenisches Grundgesetz" anerkannt wurde.

Die hauptsächlichen Ziele der Kongresse während der genannten Periode wurden als "Gewährleistung der Vereinigung und Einheit der Armenier", "Die Durchführung der politischen Wünsche und Forderungen aus einer Zentrale", sowie "die Vereinigung der armenischen Terrororganisationen unter einem Dach und die Gewährleistung der Einheit der Kräfte" dargestellt. Der Durchführung der Propagandatätigkeiten und der psychologischen Bewegungen in der Weltöffentlichkeit wurde Priorität eingeräumt.

Eine weiteres Ziel dieser Kongresse war die Anpassung und Entwicklung der armenischen Terrororganisationen untereinander. Auf diese Weise könnten sämtliche Ereignisse und terroristische Handlungen mit Hilfe der armenischen Weltgemeinde in Verbindung gestellt werden. Auch könnte so, wenn nötig, eine Kräfte- und eventuell eine Fronteneinheit gewährleistet werden.

Die gemeinsamen Eigenschaften dieser Kongeresse sind wie folgend:

a. In sämtlichen Kongressen wurden den bewaffneten Kämpfen Priorität eingeräumt. Unter den Organisationen, die diesen Kampf für günstig hielten und den anderen Organisationen, die diese Art und Weise des Kampfes nicht befürworteten, kam es später zu Auseinandersetzungen, sowie Trennungen von diesen Organistaionen. Die ASALA hat sich nach dem Kongress im Paris im Jahre 1979 an keinem der weiteren Kongressen beteiligt bzw. der ASALA wurde die Teilnahme untersagt.

b. Während der Kongresse wurde beschlossen, alle gefassten Entschlüsse an dýe internationalen Organisationen bzw. Institutionen weiterzuleiten und die gefassten Entschlüsse auf internationalen Foren zu diskutieren. Diesbezügliche Möglichkeiten wurden gesucht.

c. Die Vereinigung der Armenier unter einem Dach und ihre Vertretung wurde zu einem der wichtigsten Themen. Doch konnte man keine Einmütigkeit über die Verwirklichung dieses Vorhabens erzielen. Der als "Grundgesetz" bezeichnete Text beinhaltet in diesem Sinne eine Vorbereitungszeit.

d. Die Teilnehmerzahl an den Kongressen nahm allmählich ab.

Es wurde beobachtet, dass während der Kongresse Meinungsverschiedenheiten aufkamen. Aber es wurden keine konkreten Maßnahmen zur Beseitigung dieser Meinungsverschiedenheiten ergriffen.

QUELLE:

Uras, Esat: Tarihte Ermeniler ve Ermeni Meselesi, Istanbul, 1987, s.CCV.

« Zürück

 
 
Alle Rechte vovbehalten © FORSNET