Ermeni Sorunu, Armenian Question, Der Armenier Konflikt, Question Armenienne - FORSNET
  EINLEITUNG
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
   
  ARMENISCHER TERROR
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
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DIE GEBIETE DER ARMENIER AUS DENEN SIE UMSIEDELN MUSSTEN

Die Gebiete, aus denen die Armenier ausgesiedelt und in die sie angesiedelt werden sollten, waren in der chiffrierten Botschaft von Talat Pascha, die er am 23. Mai 1915 dem Kommandanten des 4. Armeekorps schickte, bestimmt. Nach Informationen über die in andere Provinzen umzusiedelnden Armenier befahl Talat Pascha im Schreiben, die Armenier in Erzurum, Van und Bitlis im südlichen Teil Mousuls, im Sandschak Urfa, ausgeschlossen des Sandschaks Zor und des Kreiszentrums, die Armenier in Adana, Aleppo und Maras im Osten der syrischen Provinz, sowie im Osten und Südosten der Provinz Aleppo anzusiedeln.

Wegen anhaltender armenischer Aufstände und Massaker wurde am 5. Juli 1915 an die Präfekturen von Adana, Erzurum, Bitlis, Aleppo, Diyarbakir, Syrien, Sivas, Trabzon, Mamuretülaziz, Mousul, an den Vorstand der "Kommission für zurückgelassene Güter in Adana", sowie an die Sandschaksverwaltungen von Zor, Maras, Canik, Kayseri und Izmit mitgeteilt, das zur Ansiedlung der Armenier bestimmte Gebiet sei erweitert worden.

Die Armenier sollten in den folgenden Gebieten angesiedelt werden, wobei ihr Anteil an der moslemischen Bevölkerungszahl 10 Prozent nicht überschreiten durfte:

1. Der Osten und Süden der Provinz Mousul, einschließlich der Dörfer und Ortschaften im Sandschak Kirkuk, die in 80 km Entfernung der iranischen Grenze liegt.

2. Der Osten und Süden des Sandschaks Zor, einschließlich der Niederlassungen im Tal der Flüsse Habur und Euphrat, 25 km von der Grenze Diyarbakirs entfernt liegt.

3. Alle Dörfer und Ortschaften im Osten, Süden und Südwesten der Provinz Aleppo, ausgeschlossen der nördlichen Teile, Dörfer und Ortschaften in den Sandschaks Havran und Kerek, in der Provinz Syrien, die in mindestens 25 km Entfernung zu der Eisenbahnstrecke liegen. (*)

QUELLE:

Halacoglu, Yusuf, Ermeni Tehcirine Dair Gercekler (1915), TTK Veröffentlichung, Ankara, 2001

FUSSNOTE:

(*) G.K- Nr. 54/315.

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