WICHTIGE FRAGEN UND ANTWORTEN - FORSNET
  EINLEITUNG
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
  DER ARMENISCHER TERROR
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
  WICHTIGE FRAGEN UND ANTWORTEN
  CHRONOLOGIE
  ALBUM
  ARCHIVDOKUMENTE
  QUELLEN
  UNTERSTÜTZER





 

DRÜCKTE SICH DAS OSMANISCHE REICH VOR DER VERANTWORTUNG?

Der Osmanische Staat hat am 26. März 1919 von Spanien, der Schweiz, Dänemark, Schweden und Norwegen, die im Ersten Weltkrieg neutral waren, zwei Juristen verlangt. Dieser Vorstoß blieb auf Grund des britischen Eingriffs erfolglos. Somit wurde die Gründung einer Komission und eine Ermittlung dieses Themas verhindert. (1)

Dieses Thema ist ein Zeichen dafür, dass der osmanische Staat mit seinen Handlungen im Rahmen der internationalen Justiz gehandelt und nichts zu verbergen hat. Es sah so aus, als wollte man die eigentlichen Täter nicht aufdecken. Wenn diese Komission gegründet worden wäre, hätten diese gegen das türkische Volk gerichteten und jeder Grundlage entbehrenden Beschuldigungen, ihre eigentlichen Ansprechspartner gefunden. Außerdem wären diese unrealistischen Behauptungen, die gegen die Türkische Republik gerichtet werden, an jenem Tag in der Geschichte begraben worden.

Die Vorstöße des Osmanischen Staates waren nicht nur damit begrenzt. In einem Telegramm vom 7. März 1920 (2) forderte die Osmanische Regierung von de Ententestaaten und Admiral Bristol die Untersuchung dieses Themas, sowie die Feststellung der Wahrheit und die Aufklärung der Weltöffentlichkeit und der Türken. In dieser Forderung heißt es "...die Behauptungen nach einem armenischen Blutbad sollten durch Gründung einer internationalen Komission vor Ort sorgfältig und schnell untersucht werden. Die Propaganda, die ein Produkt der Gier ist, sollte aufgeklärt und das türkische Volk von den falschen Beschuldigungen befreit werden....". Diese Forderung wurde zur gleichen Zeit in allen Zeitungen veröffentlicht. Gegen Ende des II. Weltkrieges wurde ferner eine Gruppe von ausländischen Journalisten unter der Leitung von Ahmet Refik nach Ostanatolien geschickt, um dort Untersuchungen vor Ort einleiten zu können. (3)

Ist es möglich, dass ein Staat, der solch ein unmenschliches Verbrechen begangen haben soll, solche Vorstöße fordert? Wenn man sich diese hier aufgezählten Beispiele vor Augen hält, sieht man, in wie weit die türkische Nation und Geschichte zu Unrecht beschuldigt wird und dies eine Schande für die Menschheit ist.

Quellen:

1. Osmanisches Ministerpräsidium Archiv HR. MIJ. 43/17

2. ATASE- Archiv, Schrank Nr. 169, Fach- Nr. 3 Ord. Nr. 23 Akte- Nr. 1336/13-1 Verzeichnis 32-1.2.3

3. Für umfangreichere Information s. Ahmet Refik: Auf dem Weg zu Kafkas, Öncü Buch, Ankara, 1992

« Zürück

 
 
Alle Rechte vovbehalten © FORSNET