Einleitung - FORSNET
  EINLEITUNG
    » Der Vier T-Plan
» Überblick Über Die Armenische Geschichte
» Die Entstehung Des Konfliks
» Armenische Aufstände Und Massaker
» 24. April 1915
» Das Umsiedlungsgesetz
» Was bedeutet massaker ?
» Armenischer Terror
» Die Heutige Lage
» Schlussfolgerung
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
  ARMENISCHER TERROR
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
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EINLEITUNG

Die geographische Lage der Türkei verleiht ihr eine Brückenrolle. Sie befindet sich am Knotenpunkt der Kontinente Asien und Europa, somit verbindet sie durch ihre Meeresstraßen das Schwarzes Meer mit dem Mittelmeer und wegen ihrer geopolitischen Lage im Mittelpunkt von Mittelasien, Kaukasien und dem Nahen- Ostens lenkt sie die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich zu.

Auf Grund dieser geopolitischen und geostrategischen Lage wird heute die Türkei verschiedenen Intrigen ausgesetzt, wie es auch das Osmanische Reich in der Vergangenheit ausgesetzt war. Die Kolonialmächte, die das Osmanische Reich teilten und somit in die historische Reminiszenz herabsenken wollten, haben auch die Armenier, die seit Jahrhunderten in freundschaftlichen Verhältnissen zu den Türken lebten, bei ihren hinterlistigen Zwecken ausgenutzt.

Sowie in der Vergangenheit gibt es auch heute Länder, die über die armenische Gesellschaft politische und wirtschaftliche Vorteile für sich zu verschaffen versuchen. Um die Türken und die Türkei mit dem angeblichen Völkermord an Armeniern zu beschuldigen, werden in manchen Ländern Denkmäler errichtet, in manchen Ländern werden für die Bekanntmachung des angeblichen Völkermordes Beschlüsse auf die Tagesordnung ihrer Parlamente gebracht und in manchen Ländern wird sogar der angebliche Völkermord durch diese Parlamente anerkannt. Diese Themen sind eigentlich den Historikern zu überlassen, aber die Politiker mancher Länder missbrauchen sie für ihre eignen Interessen.

Im Laufe der Geschichte wurden die Armenier durch die Römer, Perser und Byzantiner von einem zum anderen Ort Anatoliens vertrieben. Sie wurden sie in Kriege verwickelt und öfters als Bürger der dritten Klasse behandelt. Aber nachdem die Türken Anatolien betraten, genossen die Armenier die gerechte, menschliche, tolerante und verbindende Moral und den Glauben der Türken. Das 19. Jahrhundert war "Das goldene Zeitalter der Armenier", in dem diese Beziehungen sich entwickelten und ihren Höhepunkt erreichten. Unter den nichtmoslemischen Staatsangehörigen im Osmanischen Reich waren die Armenier diejenigen, die die Möglichkeiten am meisten nutzten, welche das Osmanische Reich seinen fleißigen, würdigen, anständigen und fähigen Bürgern anbot. Sie waren vom Wehrdienst ganz befreit und brauchten zum Teil auch keine Steuern zu zahlen. Dies ermöglichte ihnen im Handel, in den handwerklichen Berufen, in der Landwirtschaft und in den Verwaltungsdiensten aufzusteigen. Auf Grund ihrer Loyalität und ihrer Integration in die türkische Gesellschaft und ihres friedlichen Lebens mit dem türkischen Volk bezeichnete man das armenische Volk zu Recht als "Getreues Volk". Unter den Armeniern, die in ihrer Umgebung auf Türkisch sprachen und sogar ihre Gottesdienste in der türkischen Sprache abhielten, gab es Leute, die viele wichtige Positionen im Staatsdienst erreichten. Manche waren sogar als Minister für öffentliche Dienste, als Marine- Außen- und Finanzminister, sowie als Minister für Staatskasse, für Post- und Telegrammwesen, sowie für Münzstätte oder als Staatssekretäre in diesen Ministerien tätig. Es gab sogar Autoren unter ihnen, die über die Probleme des Osmanischen Reiches, Werke im Türkischen und in Fremdsprachen verfassten.

In den Zeiten, als das Osmanische Reich begann an Macht zu verlieren, mischte sich Europa fast in alle inneren Angelegenheiten des Osmanischen Reiches ein. In dieser Zeit machte sich auch eine Verschlechterung in den türkisch-armenischen Beziehungen bemerkbar. Durch die Aktivitäten der Provokateure, besonders der Missionare, welche die Europäer ins Osmanische Reich heimlich brachten, versuchte man die Armenier religiös, wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch von der türkischen Gesellschaft zu isolieren. Somit fingen die blutigen Auseinandersetzungen an, aus denen meistens die türkische Seite mit Schaden herauskam. In den Aufstandsbewegungen, die in Ostanatolien begannen und die sich bis nach Istanbul verbreiteten, kamen Tausende von Türken und Armeniern ums Leben.

Im Ersten Weltkrieg kämpften Armenier als osmanische Soldaten gegen den Feind und sie waren im Nachschubdienst tätig. Aber an der Front gingen die meisten von ihnen zur Seite des Feindes über und kämpften gegen die Türken. Hinter der Front verübten sie ein Blutbad, ohne einen Unterschied zwischen Frauen, Kindern und älteren Menschen zu machen. Sie töteten Tausende von Moslems und verwandelten Anatolien in eine Ruine.

Der Osmanische Staat traf natürlich Maßnahmen ein, um diese Aufstände zu unterdrücken und niederzuschlagen. Diese Maßnahmen wurden missdeutet. Und durch Provokationen und Versprechungen des Auslandes begannen die Armenier das Land zu teilen, in dem sie seit tausend Jahren im Wohlstand lebten.

Die Armenier organisierten sich in den türkenfeindlichen Untergrundbewegungen, wie der Hintschak-, Taschnak-, Ramgavar-Bewegung, revolutionäre Partei der Hintschaken, Bund auf Armenien, Bund für junges Armenien, Bund für Einheit und Befreiung und Schwarzes Kreuz -Bewegung. Durch diese Bewegungen versuchte man das armenische Volk zum bewaffneten Aufstand aufzuhetzen. Nach Bildung dieser Bewegungen kam es überall im Land zu Aufständen und diese hatten führte dazu, dass Tausende von Türken und Armenier ums Leben kamen.

Obwohl sich das Osmanische Reich im Kriegszustand befand, versuchte man 9-10 Monate lang diese Unruhen durch "lokale Maßnahmen" zu unterdrücken. Aber als man merkte, dass die Unruhen auf diese Art und Weise nicht mehr zu verhindern waren, blieb dem Osmanischen Reich nichts weiteres übrig, als -wie alle anderen Bürger- auch die Armenier aus den Kriegsgebieten zu entfernen und einer "Auswanderung und Ansiedlung", mit anderen Worten einer "Umsiedlung" zu unterwerfen. In dieser Zeit leitete die Osmanische Regierung am 24. April 1915 gegen Angehörige der bewaffneten armenischen Untergrundbewegungen eine Operation ein, und nahm 2345 Anhänger wegen Landesverrats fest.

Die Angehörigen der bewaffneten armenischen Untergrundbewegungen und einige Länder, die die Armenier für ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen ausnutzen wollten, propagierten intensiv dafür, die Umsiedlung der Armenier und die Festnahmen vom 24 April 1915 als ein "Genozid" darzustellen und die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen.

Gleich nach dem Ersten Weltkrieg besetzten die Armeen der Alliierten Istanbul und andere Gebiete im Osmanischen Reich. Die Engländer, die zu den Besatzungsländern gehörten, nahmen 143 Personen fest, unter denen sich auch politische und militärische Führer der Osmanischen Regierung, sowie auch bekannte Intellektuelle befanden, mit der Behauptung, dass sie bei armenischen Unruhen Kriegsverbrechen begangen, wurden sie auf die Insel Malta vertrieben und eingesperrt. Gleich danach begannen die Gerichtsverhandlungen. Über diese 143 Personen wurden in den osmanischen Archiven eine umfassende Untersuchungen durchgeführt, jedoch konnte man dem Gericht keine Beweise über die Genozid-Beschuldigungen vorlegen. Hilflos untersuchte die englische Regierung auch die Berichte in englischen und amerikanischen Regierungsarchiven und kam trotzdem zu keinem Ergebnis.

In einem Bericht, der im amerikanischen Archiv zu finden ist, schrieb der englische Botschafter R.C. Craigie am 13. Juli 1921 an Lord Curzon folgendes: "Es tut mir leid es mitzuteilen, dass es keine Beweise gegen die auf Malta verhafteten Türken gibt. Es gibt keinen einzigen konkreten Vorfall, der einen genügenden Beweis dafür bildet. Die erwähnten Berichte enthalten auf keinen Fall weitere Beweismittel, welche die Informationen über die Türken ergänzen können, über die die Regierung Ihrer Majestät gerade verfügt."

Die Rechtsberater in London beschlossen am 23. Juli 1921, dass die Beschuldigungen der Personen auf der Liste des englischen Außenministeriums zum Teil politischen Charakter haben, und deshalb man gegen sie anders vorzugehen hatte, als gegen die Türken, die als Kriegsverbrecher verhaftet wurden.

Außerdem gehören auch folgende Aussagen den Rechtsberatern der englischen Regierung in London: "Bis jetzt sagte kein einziger Zeuge aus, dass die Beschuldigungen gegen die verhafteten Türken richtig sind. Eigentlich ist es auch nicht klar, ob man gegen sie einen solchen Zeugen finden kann. Denn es braucht hier nicht erwähnt zu werden, wie schwer es ist, in einem Land wie Armenien, das so weit abgelegen und schwer zu erreichen ist, einen Zeugen zu finden, besonders deswegen, weil viel Zeit über die Vorfälle vergangen ist".

Letztlich wurden die Türken, die auf Malta verhaftet waren, im Jahre 1922 freigelassen, ohne jegliche Beschuldigung und es fand auch keine Gerichtsverhandlung gegen sie statt.

Aber die Bestrebungen dazu, die Türken des Völkermordes zu beschuldigen, fanden kein Ende. In der Zeit der Verhandlungen auf Malta erschienen in der englischen Presse einige Dokumente, mit denen man die Regierung des Osmanischen Reiches des angeblichen Völkermordes zu beschuldigen und dies zu beweisen suchte. Man behauptete, die erwähnten Dokumente seien angeblich durch englische Besatzungstruppen unter der Führung von General Allenby bei den osmanischen Behörden in Syrien gefunden wurden. Nach den Untersuchungen des englischen Außenministeriums stellte sich jedoch heraus, dass diese veröffentlichten Dokumente nicht durch englische Besatzungstruppen entdeckt wurden waren, sondern sie waren erdichtete Dokumente, welche die nationalistische armenische Delegation in Paris an die Delegationen der Alliierten- Staaten schrieb. (1)

Trotz allen Tatsachen bemühten sich die armenischen Komitees außergewöhnlich, ihre Behauptung auf der Tagesordnung zu halten, und fingen mit Terroranschlägen an. Durch die Besudelungskampagnen der in verschiedenen Ländern lebenden Armenier gegen Türken machte sich nach 1965, die angebliche armenische Frage in der Weltöffentlichkeit und der Türkei bemerkbar. Ab den 70'er Jahren verwandelten sich diese Kampagnen in Terroranschläge auf türkische Vertretungen im Ausland um. Gurgen (Karekin) Yanikan, ein alter Armenier ermordete am 27. Januar 1973 in der Stadt Santa Barbara in den USA Mehmet Baydar, den türkischen Generalkonsul in Los Angeles und den Konsul Bahadir Demir. Damit begann "der individuelle armenische Terror" und dieser wurde ab 1975 zum "organisierten armenischen Terror". Die Terroranschläge auf unsere Beamten, auf unsere Botschaften und Einrichtungen im Ausland vermehrten sich in kürzester Zeit.

Ab dem Jahr 1979 beobachtete man eine Zunahme an armenischen Terroranschlägen, als die inneren Unruhen in der Türkei ihren Höhepunkt erreichten. Die armenischen Terroristen verübten in 38 Städten der 21 Länder insgesamt 110 Anschläge. Unter diesen Anschlägen hatte es 39 bewaffnete Anschläge, 70 Bombenanschläge und eine Besetzung gegeben. Bei diesen Anschlägen kamen 42 türkische Diplomaten und vier weitere Personen ums Leben und weitere 15 Türken und 66 Ausländer wurden dabei verletzt.

Als die armenischen Terrororganisationen auf Widerstand der Außenwelt stießen, änderten sie ab der 80'er Jahre ihre Taktik und fingen an, mit der Terrororganisation PKK zusammenzuarbeiten. Durch die Überfälle auf die Ortschaften Eruh und Semdinli wurde die PKK ins Feld geführt und die armenischen Terroristen zogen sich in den Hintergrund zurück. Die Dokumente bewiesen, dass Terroristen der ASALA und der PKK im Lager im Bekaa- Tal und in Zeli zusammen ausgebildet wurden.

Nachdem die türkischen Sicherheitskräfte bei der Bekämpfung des Terrors Erfolge erzielten, versuchten die armenischen Komitees für ihre Behauptung über "den angeblichen Völkermord" mit der offenen Unterstützung des armenischen Staates und durch die armenische Diaspora zu propagieren. Sie bewegten die Parlamente vieler Länder dazu, dass sie den angeblichen "Völkermord an den Armeniern" durch Gesetze zu bestätigen oder zumindest die Bestätigung der Behauptungen vorzuschlagen. Die Armenier wollen dadurch die Weltöffentlichkeit zur Annahme ihrer jeder Grundlage entbehrenden Behauptungen bewegen. Ihr Ziel dabei ist die "Bekanntmachung" ihrer unwahren Behauptungen auf der ganzen Welt, die Türkei zum "Eingeständnis" dieser jeder Grundlage entbehrenden Behauptungen zu zwingen, von der türkischen Regierung "Schadenersatz" wegen dieses angeblichen Völkermordes zu verlangen und die, für die Verwirklichung des Urtraums vom "Großen Armenien" benötigten "Erdböden" von den türkischen Territorien loszureißen.

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