DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS - FORSNET
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  24 APRIL 1915
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  PROPAGANDA

Wir können offen sagen, dass eines der schwächsten Bereiche der Türken die Propaganda ist. Dies war auch im Osmanischen Reich der Fall und ist auch in der heutigen Türkischen Republik leider noch gültig. Die Beziehung der Türken zur Propaganda bestand nur daraus, dass sie versuchten, Schreiben und unwahre Behauptungen zu beantworten, war also nur eine passive, auf Selbstschutz gerichtete Bemühung. Dieses Verhalten gab den Gegenparteien eine große Bewegungsfreiheit, mit der sie die Türken immer als schuldig zeigten..

Die gegen die Türkei und den Türken gerichtete Propaganda kam zweifellos vor allem im Jahre 1923 aus Amerika. Powell berichtet über die Gründe dafür Gründe, wie folgend:

"Die gegen die Türken tief verwurzelte Feindseligkeit kann auf folgende Gründe zurückgeführt werden. Am Anfang steht die, in der Vergangenheit gegen die christliche Minderheit und vor allem gegen die Armenier geführte Unterdrückungspolitik. Als nächstes kommen die religiösen Vorurteile und die politische Propaganda, wobei es sehr schwierig ist zu sagen, wo das eine endet und das andere anfängt. Drittens ist es das Bedauern und die Enttäuschung, die wir für die Neuentstehung eines als niedergeschlagen und aufgeteilt angesehenen Landes empfinden und schließlich ist es die Ablehnung der Türken, sich zu verteidigen"

Powell befasst sich auf der Seite 32 seines Buches mit diesem letzten Grund und zitiert, die im Sommer 1922 in der Yildiz- Villa von Vahdettin gesagten Worte:

"Ihre Zeitungen und Zeitschriften würden einen, von einem Türken verfassten Artikel nicht veröffentlichen, würden wir einen schicken. Würden sie diesen Artikel veröffentlichen, würde das Volk ihn nicht lesen. Hätten sie ihn gelesen, dann würden sie nicht daran glauben. Würden wir eine qualifizierte Person nach Amerika schicken, die die türkische Anschauung in ihrer Sprache wiedergeben soll, würde er eine unparteiische Zuhörermenge finden können?"

Vielleicht entsprechen die Worte des Padischachs den Tatsachen, schließlich lautet auf der Seite 10 des gleichen Buches die Aussage eines Geistlichen aus New- England, dessen Name nicht genannt wird, folgendermaßen: "Ich möchte nicht die Wahrheit über die Türken hören, ich habe seit langem meine Meinung über sie geändert." Doch der Grund, dass dies an einem solchen Punkt angelangt ist, ist das permanente Schweigen der Türken, die falsche Propaganda ihrer Gegner, der Zusatz der religiösen Faktoren und der politischen Meinungen und die Vorurteile in den Köpfen. Im Zusammenhang damit führte die Auffassungsform "wird ja sowieso nicht gedruckt, falls es gedruckt wird, wird es nicht gelesen, wird es gelesen, glaubt ja niemand daran" dazu, dass sich die Sache in die entgegengesetzte Richtung entwickelte und die Gegenpropaganda zum Bestandteil, einfachere und schnellere Resultate zu erzielen. In fast allen Ländern wird angenommen, dass ein, in der Zeitung veröffentlichter Artikel oder eine Nachricht den Tatsachen entspricht.

Es ist offen zu sehen, wie der Religionsfaktor und die politischen Bewertungen sich gegen die Türkei entwickeln. Und wenn der bewusste Propagandabestandteil hinzukommt, ändert sich natürlich dieser Zustand und der Realitätsanteil in den Nachrichten geht weiter als nur eine einseitige Nachricht zu sein und verringert sich, bzw. wird ganz aufgehoben. Im gleichen Buch weisen diese, die unten aufgeführten Ausdrücke folgendermaßen nach:

"Die Vorfälle bezüglich der Gewalttaten wurden im großen Maße übertrieben. Ein Teil der, in der letzten Zeit gemeldeten Gewalttaten kam überhaupt nicht zustande. Einer der örtlichen (Istanbul) Pressevertreter der amerikanischen Hilfsorganisation gestand seinen Freunden offen, dass er nach Amerika nur Nachrichten gegen die Türkei zuschicken kann und dass nur derartige Nachrichten Geld einbringen."

Dieser Ausdruck kann vielleicht zu abstrakt auswirken und aus diesem Grund wäre es nützlich, diesbezüglich einige Beispiele anzugeben:

"Kurz, nachdem in Europa die Nachrichten über den Überfall auf die Osmanlý Bank und die Angriffe auf die Armenier veröffentlicht wurden, sind einige Künstler der Staatsanzeiger nach Istanbul geschickt worden, um dort die Gewalttaten aufzuzeichnen. Zwischen ihnen befand sich auch der berühmte verstorbene Kriegskorrespondent Mr. Melton Prior. Er war ein Mensch mit einer energischen und entschlossenen Natur und hielt sich nicht an die Vorfälle, sondern überstieg sie meistens. Er teilte mir mit, dass er auf Grund dieser besonderen Aufgabe erfreut war. Die Menschen im Lande hatten von den unglaublichen Gewalttaten gehört und erwarteten die diesbezüglichen Zeichnungen. Die verstorbenen Armenier wurden begraben, Frauen und Kindern war nichts zugestoßen und da auch keine einzige armenische Kirche angegriffen wurde, waren sie mit dem Problem konfrontiert, wie sie nun diese Aufnahmen machen sollten. Als ein aufrichtiger und die Türken respektierender Mensch lehnte er es ab, Vorfälle zu erfinden, an denen er nicht Zeuge war. Doch die anderen waren nicht so ehrlich. Schließlich habe ich in einer mit reichlichen Bildern veröffentlichten Zeitung ein Bild gesehen, dass den Mord von Frauen und Kindern in einer Kirche darstellte."

"Für den, seitens der hohen Türkischen Beauftragten mit der Reform in Anatolien beauftragten Müsir Sakir Pascha wird behauptet, dass sein Name, auf Grund der, gegen die Armenier geführten gewalttätigen Strafmaßnahmen an der oberen Reihe steht. Die Gerüchte, dass der Marschall, der sich im Oktober 1895 in Erzurum aufhielt und während des Armenier-Aufstandes wie ein blutgieriger Mensch mit seiner Uhr in der Hand dastand und zu seinen Befehlsbefolgern "Noch eineinhalb Stunden bis wir die Armenier umbringen" sagte - nach einigen Versionen meinte er, noch zwei Stunden.... - gingen fast um die ganze Welt.... In Anbetracht unseres Reisezwecks haben wir nach der Reihe den englischen Botschafter Mr. Graves, den Gouverneur Mehmet Serif Rauf Pascha, den französischen Konsul M. Roqueferrier und den russischen Generalkonsul M. V. A. Maxiomov besucht. Wir haben alle diese Personen befragt, ob sie, an die über Sakir Pascha verbreiteten Gerüchte glauben. M. Roqueferier fand dies lächerlich, und meinte, dass das erfundene Geschichten sind und fügte noch einige lobende Worte über Sakir Pascha hinzu."

"Der russische Konsul M. Maximov meinte: Es ist nicht meine Aufgabe, die Richtigkeit derartiger Geschichten zu beurteilen. Ich möchte ihnen nur sagen, dass Sakir Pascha ein tapferer und sehr gutmütiger Mensch ist, ich kenne ihn nun seit langen Jahren, er ist unser Freund. Der englische Konsul Mr. Graves meinte: Ich befand mich derzeit nicht hier, diesbezüglich habe ich auch nicht mit Herrn Sakir Pascha gesprochen, doch der Gouverneur hat mir gesagt, dass das nicht stimmt, das ist für mich ausreichend, denn ich glaube den Worten von Rauf Pascha zweifellos."

"Ich fragte Mr. Graves: Hätten die armenischen Revolutionäre das armenische Volk nicht zum Aufstand angestiftet, hätte es auch dann ein Massenmord gegeben? Er antwortete: Zweifellos, Nein. Nicht ein einziger Armenier wäre umgebracht."

Doch diese Angaben wurden nie in der westlichen Presse veröffentlicht. Genauso, wie in den folgenden Zeilen erläutert wird:

"Ende Oktober (1922) haben die verstorbenen amerikanischen Organisationsvertreter (Near East Relief's) Miss Annie T. Allen und Miss Florence Billings einen Bericht über den Zustand der türkischen Dörfer, die die Griechen bei ihrem Rückzug niedergebrannt haben an die Zentrale der Organisation in Istanbul zugeschickt. M. Lloyd George hat seinen Bristol-Bericht, bezüglich des tragischen Zustandes, den die Griechen in Ýzmir verursacht haben, niemals veröffentlicht."

Lloyd George hat seinen Bristol-Bericht tatsächlich niemals veröffentlicht.

"Es ist nicht unverständlich, dass sie ihren Bericht nicht veröffentlichen wollten. Desweiteren hatte M. Venizelos seine persönliche Beziehung eingesetzt. Bevor der griechische Vertreter bereitstand, hatte er ohne die Namen der Zeugen zu nennen gegen die Veröffentlichung der festgestellten Vorfälle Widerspruch erhoben. Der Grund für ihr derartiges Verhalten war nicht hinsichtlich der westlichen Kommission, sondern im Bezug auf die örtliche, griechischen Autorität auch einerseits im Recht. Diejenigen, die gegen Griechenland sprechenden Informationen vorlegten, lebten in Gebieten, die unter der Besetzung Griechenlands waren, und konnten nicht den griechischen Gegenmaßnahmen ausgesetzt werden. Die gleichen rechtlichen Bedenken waren auch für den Bryce-Bericht mit dem Titel "Die Deutsche Grausamkeit in Belgien und das Verhalten gegenüber den Armeniern im Osmanischen Reich", gültig. Die verbündeten Staaten sahen trotz der gleichen Gründe keine Bedenken darin, die genannten Berichte zu veröffentlichen."

Der Bryce-Bericht, von dem Tonybee berichtet, ist das Blaue- Buch der Engländer, dessen Herausgeber er selber ist.

Doch genau der Gegensatz war, wenn auch nur selten, auch der Fall. Die Engländer mussten am 18. September 1918 Baku verlassen. Als die Zeitungen diesen Vorfall veröffentlichten, berichteten sie auch über die Treulosigkeit der Armenier. Die englischen Propagandadienste gerieten daraufhin in Aufregung und mussten den Einfluss, den diese Nachricht verursachen würde, aufheben.

Um die Bedeutung der Propaganda zu verstehen, ist es vom Nutzen zu untersuchen, was für eine Organisation die Engländer zu diesem Zweck gegründet haben:

"Zum ersten hörte ich über ein Propagandaamt im August 1914 an einem Sonntag, nach dem Mittagessen im Walton- Heath- Golfclub. Dort meinte Mr. T.P. O' Connor zu Lloyd George, dass die Deutschen auf den Straßen Amerikas Broschüren verteilen und den mit Schiffen ankommenden Passagieren, jeweils eine Broschüre in die Hand drücken, und dass hierzu eine Gegenpropaganda gestartet werden müsse. Mr. Llyoyd George meinte daraufhin: Kümmere dich darum, schau mal was Charlie dafür tun kann, denk darüber nach. Mesterman stimmte daraufhin zu."

Mr. Mastermann ist ein ehemaliges Kabinettsmitglied und gleichzeitig auch Mitglied des englischen Unterhauses. Es ist bekannt, dass Mr. Mesterman nach diesem Tag ein Propagandabüro gegründet und geleitet hat. Der Existenzgrund des Büros wurde geheimgehalten und Mr. Mastermann trat aus seinem Dienst bei der Nationalen Krankenversicherungskommission aus und das "Wellington- House" wurde somit auch zur Zentrale seines Büros, und das Büro wurde mit der Benennung "Wellington- House" eingetragen.

Der Arbeitsbereich des "Wellington- House" wird folgendermaßen erklärt:

"Den Kampf der Verbündeten, die Bemühungen der Engländer, die Durchführungen der Marine, der Armee und der Handelsflotte, die wirtschaftlichen und militärischen Möglichkeiten, die Ziele und den Grund des Krieges, die Straftaten und Grausamkeiten Deutschlands und dessen Verbündeten, den Kampf Belgiens, die Unmenschlichkeit des U-Boot- Krieges. Alle Vorfälle, die dazu geführt haben, zu verbreiten. Die verwendeten Mittel waren Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Diagramme, Landkarten, Poster, Postkarten, Bilder, Fotos und Ausstellungen."

Es wurde angegeben, dass das Büro nur in England 17 Millionen Auflagen veröffentlicht hat wobei, die alle 15 Tage veröffentlichten, offiziellen Zeitschriften nicht mitgezählt wurden.

In dem 118-seitigen, 3. Bericht über die Aktivitäten des Mastermann- Büros ist eine Liste der gedruckten Bücher und Broschüren beigefügt. Die Zahl der, in der ersten Hälfte des Jahres 1916 gedruckten Bücher und Broschüren liegt, bei etwa 182. Unter den Autoren treffen wir auf Namen wie z.B. Max Aitken, William Archer, Balfour, James Bryce, E.T. Cook, Conan Doyle, Alexander Gary, Archibald Hurd, Rudyard Kipling, A. Lowenstein, C.F.G. Mastermann, A.J. Toynbee, H.G. Wells. Eins der drei Bücher, die Toynbee geschrieben hat, trägt den Titel "Die Unterdrückung der Armenier"

Alle, die seitens des Büros von Mastermann im Blauen Buch veröffentlichten und im Jahre 1975 seitens des armenischen Verlags in Amerika erneut veröffentlichten Referenzen, die Nachrichten der, in Tibilisi veröffentlichten "Hoziron", die in Marseille veröffentlichten "Armenia", die in London veröffentlichten "Arara" und die in New- York veröffentlichten "Gotchnag", Zeitungen der Armenier, sowie die seitens der Missionare weitergeleiteten Informationen wurden von dem armenischen Graueltatskommitee übertragen. Es kann vermutet werden, dass ein Buch, mit den aus diesen Quellen bezogenen Informationen veröffentlicht wurde. Dabei möchten wir noch auf einen weiteren, wichtigen Punkt hinweisen. Die Armenier in Istanbul und Izmir wurden nicht umgesiedelt. Die in diesem Buch veröffentlichten Landkarten deuten auf eine Umsiedlung, die aber nicht den Tatsachen entspricht.

Nach diesen Erläuterungen, die uns darüber aufklären, wie das Blaue- Buch verfasst wurde, ist es erforderlich anhand der Zitate von zwei Autoren, die diesbezügliche Untersuchungen vorgenommen haben, zu zeigen, wie das Propagandamaterial im allgemeinen zusammengestellt wurde. Der erste der Autoren heißt Arthur Ponsoby und sein Buch trägt den Titel "Lügen zur Kriegszeiten". Ponsoby, der von 1910 - 1918 im englischen Unterhaus Mitglied der Liberalen Partei war, trat später zur Arbeiterpartei über und war ein Gegner des Krieges. Sein Buch veröffentlichte er im Jahre 1928. Welche Wege bezüglich der Propaganda eingeschlagen wurden, soll anhand folgender interessanter Abschnitte dargestellt werden:

"Das Kriegsministerium stellte ein Zirkular aus und forderte die Offiziere auf, über die Kriegszustände mit dem Feind Bericht zu erstatten. Weiterhin wurde hinzugefügt, dass die Vorfälle nicht unbedingt wahrheitsgetreu geschildert werden mussten und dass die Mitteilung eines normalen Zustandes ausreichen würde" ( Seite 20 )

"Im wesentlichen sind die Lügen im Bezug auf die Grausamkeit erwünscht: Besonders in diesem Land ( England ) und in Amerika kann ohne Lügen kein Krieg durchgeführt werden. Es ist eine nationale Pflicht, den Feind zu diffamieren." ( Seite 22 )

Sogar bei gewöhnlichen Vorfällen, die kein Resultat hervorbringen, bringt die Bezeugung der Menschen kein absolutes Vertrauen. Und falls sich die Vorurteile, die Aufregungen, die Begierden und der Patriotismus unter die Gefühle mischen, wird die Aussage eines Menschen vollständig wertlos. Es ist unmöglich, den vollen Umkreis der Grausamkeitsgeschichten zu bedecken. Dies wurde mit Broschüren, Postern, Briefen und Anreden tagelang wiederholt. Sogar diejenigen berühmten Persönlichkeiten, die davor zurückschreckten, ihren Erzfeind auf Grund unzureichender Beweise zu verurteilen, hielten sich nicht davor zurück, ein ganzes Volk mit jeder Art von vorstellbaren Grausamkeiten und unnatürlichen Morden zu beschuldigen." ( Seite 129 )

"Für außergewöhnliche Personen ist ein, mit einem Fotoapparat erstelltes Bild im großen Maße vertrauensvoll. Man kann sich nichts interessanteres, als ein authentisches Bild vorstellen. Niemand würde für ein Foto Zweifel aufkommen lassen und falls festgestellt werden sollte, dass diese gefälscht sind, dann wäre es schon zu spät dazu. Während des Krieges wurde die Fotomontage zu einer regelrechten Industrie. Das haben alle Länder gemacht, doch die diesbezüglichen Experten waren die Franzosen."
( Seite 135 )

"Während des Massenmordes im Jahre 1905 wurden in Russland zahlreiche Fotos gemacht, eines dieser Fotos, auf dem eine Reihe von Leichen, die mit einer Menschenmenge umgeben ist auf dem Boden lag, wurde am 14 Juni 1915 in der Zeitung "Le Miroir" veröffentlicht und war mit dem Titel die Morde der SS-Behörden in Polen versehen. Mehrere andere Artikel dieser Art wurden in anderen Zeitungen veröffentlicht. ( Seite 136 ).

Der zweite Autor Allen Lane und sein Buch mit dem Titel "Lasst das Feuer im Hause weiter brennen". Manche Artikel dieses Buches sind wie folgend:

"Brutale Geschichten entstehen in jedem Krieg. Ziel dazu ist, eine Vision entstehen zu lassen, an der Angst und Hass orientiert sind (Seite 3)".

"Der Krieg ist zugunsten aller universalen und einfachen Ideale zu begründen und dazu werden von Begriffen, wie Freiheit, Recht, Demokratie, Christentum und auch anderen nationalen Idealien Gebrauch gekacht. (Seite 4)".

Zum Thema Propaganda ist es zu sagen, was C.F. Dixon Johnson mit einem Satz mitteilt:

"Wir glauben, dass Geschichten zum Thema Massenmord am Ende zu Ungunsten der Türkei sind und im Interesse der englischen politischen Lage stehen. Darum braucht sich diese Nation nicht zu entschuldigen, mit der wir über Jahre Verbündete waren."

QUELLE:
Gürün, Kamuran: Ermeni Dosyasi, TTK, Verlag, Ankara 1983, Seite 40 - 44.


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