DER ARMENISCHER TERROR - FORSNET
  EINLEITUNG
  TÜRKISCH- ARMENISCHE BEZIEHUNGEN
  DIE ENTSTEHUNG DES KONFLIKTS
  MASSENMORDE DIE ARMENIER VERWIRCKLICHT HABEN
  24 APRIL 1915
  UMSIEDLUNG
  DER ARMENISCHER TERROR
   
  VON ARMENISCHEN TERRORISTEN ERMORDETE TÜRKISCHE DIPLOMATEN
  WICHTIGE FRAGEN UND ANTWORTEN
  CHRONOLOGIE
  ALBUM
  ARCHIVDOKUMENTE
  QUELLEN
  UNTERSTÜTZER





 
SEVRES KONGRESS

Vom 7. bis 13. Juli 1985 wurde in Sevrès der als "III. Weltkonrgess der armenischen Organisationen" bekannte Kongress abgehalten. Hauptziel des Kongresses war die Annahme des ausgearbeiteten "armenischen Grundgesetzes". Damit würde versucht, eine "Einheit" zu gründen, damit die Armenier auf der ganzen Welt vertreten werden können.

Bei dem Kongress, an dem sich die ASALA nicht beteiligte und die Terrororganisationen offiziell nicht vertreten wurden, führte die Vertretungseigenschaft der Taschnak zu langen Diskussionen.

Die beim Kongress unterbreiteten Vorschläge und gefassten Beschlüsse sind die folgenden:

a. "Einziges Armeniertum, einziges Ziel, einziger Kampf, einzige Stimme" wurden als ein Slogan vorgeschlagen und angenommen.

b. Es wurde behauptet, dass die Bestimmungen von Sèvres immer noch gültig sind und die von Lausanne hingegen nicht mehr.

c. Der Antrag die ASALA nicht mehr zu unterstützen, wurde angemommen..

d. Der Antrag über einen ständigen Kampf gegen die Türkei wurde anerkannt.

e. Der Antrag über die Unterstützung Griechenlands und der inselgriechischen Seite auf Zypern, die ihren Kampf gegen die expansionistische Politik der Türkei fortsetzen, wurde angenommen.

f. Der Antrag, dass dem Kongress die selbe Eigenschaft wie des "palästinensischen Nationalrates im Exil" verliehen wird, wurde unter der Bedingung der Beobachtung der Entwicklungen angenommen.

Die beim Sevres Kongress gefassten Beschlüsse sind die folgenden:

a. Das "armenische Grundgesetz" wird durch den Kongress anerkannt.

b. Der Kongress hat die Einleitung einer vielseitigen Strategie zum Erreichen der Ziele. Demnach:

· Für die Bekämpfung des türkischen Kolonialismus werden, wie auch bei armenischen und anderen Völkern auch, mit den in der Türkei existierenden fortschrittlichen und revolutionären Bewegungen Partnerschaften gegründet. Ferner ist beschlossen worden, dass der Kampf des armenischen Volkes mit den Kämpfen der anderen Völker in absoluter Verbindung steht.

· Während der armenische Weltkongress bekannt gibt, dass er keine Beziehung zu anderen Staaten und Mächten hat, werden Hilfen und Unterstützungen angenommen, die den Kampf der armenischen Völker würdigen.

c. Der Kongress hat beschlossen, den Staaten, die den Friedensvertrag von Lausanne unterzeichneten, also der Vereinten Nationen, der Sowjetunion, der armenischen Sowjetrepublik, den USA, dem Europarat, der Unabhängigen Blockbewegung mitzuteilen, dass "das armenisches Volk, das einziges Volk ist, bei dem der Kolonialismus nicht abgeschafft worden ist." Dieser Enschluss wurde umgesetzt.

d. Ein weiterer Beschluß dieses Kongreßes ist, dass die Türkei zur Anerkennung des angeblichen Völkermordes im Jahre 1915 gezwungen wird. Im Falle der Anerkennung werde der Weg für die Befreiung der Territorien geebnet. Diese Absicht wurd praktisch ausgeführt. In diesem Rahmen wurden den betreffen Behörden Erklärungen gegeben und Anträge gestellt.

e. Der Kongress hat eine Danksagungsbotschaft an die Sowjetunion beschlossen, die sich für die Wahrung der armenischen Kultur im sowjetischen Armenien eingesetzt hatte.

Während bei dem Kongress die Sowjetunion gelobt wurde, weil sie den Völkermord anerkannt und der Schriftsteller Zrtisan im Jahre 1985 in der Zeitung Pravda einen Artikel in diesem Thema veröffentlichte hatte, wurde der US-Kongress kritisiert, da sie den Gesetzesentwurf über den Völkermord nicht durchsetzen konnte.

QUELLE:

Uras, Esat, Tarihte Ermeniler ve Ermeni Meselesi, Istanbul, 1987, s.CCVIII.

« Zürück

 
 
Alle Rechte vovbehalten © FORSNET